Mehr Sauberkeit an Schulen durch mehr Reinigung statt Rekommunalisierung

18 Jun

Heute, am 18. Juni, wird die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Lichtenberg einen Einwohnerantrag mit dem Betreff „Saubere Schulen in Lichtenberg“ behandeln. Lichtenberger Eltern fordern mit diesem Antrag kurzfristig eine zusätzliche Tagesreinigung an allen Schulen. Die neuen Reinigungskräfte sollen beim Bezirk angestellt werden. Langfristig sollen alle Schulreinigungen nicht mehr von Dienstleistern, sondern von Angestellten des Bezirkes ausgeführt werden.

Die FDP Lichtenberg unterstützt die Forderung nach einer zusätzlichen Tagesreinigung, aber lehnt eine Rekommunalisierung der Schulreinigung ab.

Es wäre für den Bezirk teurer, die bisherige tägliche Reinigung aller Schulen im Bezirk mit eigenen Festangestellten sicherzustellen. Zusätzliches Geld sollte in mehr Sauberkeit investiert werden. Statt zu sparen und nur das notwendige Minimum an Reinigung auszuschreiben, sollte die Qualität der ausgeschriebenen Leistungen erhöht werden.

Von den Lichtenberger Liberalen wird bereits seit Jahren eine zusätzliche eigene Reinigungskraft pro Schule zur Tagesreinigung gefordert. Diese muss aber nicht beim Bezirk angestellt sein, sondern kann auch von spezialisierten leistungsfähigen Dienstleistern gestellt werden.

Marcel Otto, Mitglied im Vorstand der FDP Lichtenberg, kommentiert: „Wer die Reinigung von Schulen rekommunalisiert, löst keine Probleme mit der Hygiene, sondern verschiebt sie nur. Hilfreicher ist es, die Ausschreibungen der Reinigungsleistungen an die gestiegenen Hygienestandards und den individuellen Bedarf der Schulen anzupassen. Zur erfolgreichen Umsetzung sind strikte Kontrollen durch die Schulleitungen und das Bezirksamt erforderlich. In jeder Schule sollten Hygienebeauftragte die Ansprechpartner der Dienstleister vor Ort sein.“